Räumliches Denken

Räumliches Denken Unter räumlichem Denken versteht man die Fähigkeit räumlich zu sehen und zu denken, ohne etwas visuell wahrzunehmen. Dies ermöglicht das Gehirn indem es nicht nur Bilder, sondern auch dreidimensionale Objekte und deren Aussehen speichert. Diese Informationen ermöglichen es die vorgestellten Objekte zu verändern, neu zu entwickeln und diese auf Papier zu bringen. Das räumliche Denkvermögen gebraucht man auch im Alltag sehr häufig. Das Gehirn hilft so Entfernungen abzuschätzen oder die Position von Objekten zu lokalisieren. Ein ausgeprägtes räumliches Denken ist besonders im Straßenverkehr wichtig. Auch bei vielen Sportarten nutzt unser Gehirn unbewusst das räumliche Denken. Einige Berufe erfordern ebenfalls diese Fähigkeit, um Objekte, Zeit und Raum gut einzuschätzen. Um das Gehirn so zu stimulieren, dass das räumliche Denken gefördert und trainiert wird, gibt es viele Möglichkeiten und Übungen. Diese beinhalten meist zweidimensionale Formen, welche beispielsweise in dreidimensionale umgewandelt werden sollen. Ein bekannter Test stellen aufgefaltete Würfel dar. Diese sollen im Gehirn zusammengesetzt und anschließend der richtigen Vorlage zugeordnet werden. Übungen sind im Internet sowie in Büchern zu finden. Wie auch das Gedächtnis oder die Auffassungsgeschwindigkeit gehört auch das räumliche Denken zu den Faktoren der Intelligenz. Oftmals sind Tests zum räumlichen Denken Teil von Einstellungs- und Intelligenztests.

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