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07.01.2011

von Marietta

PISA und die Deutschen

Der von der EU im Jahr 2000 eingeführte PISA-Test, der dem Vergleich der Bildungsstandards der OECD-Staaten dienen soll, sorgte nicht umsonst nach dem katastophalen Ergebnis des deutschen Bildungssektors nach der ersten Testrunde für Diskussionsstoff. Im Vergleich aller OECD-Staaten ist es allein den Deutschen gelungen sich kontinuierlich zu verbessern. pisa In der Lesekompentenz eroberten sich deutsche Schüler Rang acht unter den OECD-Staaten - eine Steigerung um 14 Plätze und ein Platz, der deutlich über dem OECD-Durchschnitt liegt. Dies spiegelt sich auch in den privaten Lesegewohnheiten der deutschen Jugend wieder. Lesen liegt im Trend: Deutlich mehr Jugendliche gaben an aus Eigeninteresse zu lesen, während der Anteil der "Zwangsleser" kontinuierlich zurückgeht. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich auch in den Naturwissenschaften. Während deutsche Schüler im Jahr 2000 noch unter dem OECD-Durchschnitt lagen können sie nun einen Platz über dem OECD-Durchschnitt im Mittelfeld der führenden Staaten ergattern. Nachzubessern hat das deutsche Bildungssystem jedoch bei der Einbindung von Immigranten und Schülern extremer sozialer Herkunft: Zwar wurde die Lesekompetenz und das Sprachverständnis auch hier gesteigert, in puncto Mathematik und Naturwissenschaften wussten nur Gymnasialschüler bessere Ergebnisse zu liefern. Die Chance auf den Gymnasiumsbesuch nimmt jedoch mit sinkendem sozialen Niveau deutlich ab.

13:34 Uhr 11.2.2011

David sagt:
Viel Spaß dabei und mach weiter so wie bisher

14:23 Uhr 09.2.2011

Aycan sagt:
Sehr schöne Seite, gefällt mir gut. Ein Lob an den Grafiker und den Autor.

10:51 Uhr 07.2.2011

Mischa sagt:
Das ist echt mal obercool, das allerobercoolste der letzten Zeit!

06:51 Uhr 07.2.2011

Marissa sagt:
Sehr gut recherchiert, wie immer. Vielen Dank!