Lernmethoden

Lernmethoden Lernmethoden sind Tools, d.h. Werkzeuge, mit denen man sich das Lernen erleichtern und effizienter gestalten kann, um Wissen und Kompetenzen zu erwerben. Die Beherrschung verschiedener Lernmethoden gehört neben Selbstständigkeit sowie Planungs- und Organisationsfähigkeit zu elementaren \"Schlüsselqualifikationen\", die in der modernen Arbeits- und Berufswelt unabdingbar sind. Zu den Lernmethoden gehören unter anderem: -Zentrale Makromethoden (u.a.: Referat, Gruppenarbeit, Feedback, Projektmethode) - Lern- und Arbeitstechniken (u.a.: Systematisches Lesen, Markieren, Gliedern, Zusammenfassen, Nachschlagen Visualisieren, Heftgestaltung, Lernkarteien, Mnemotechniken) - Kooperationstechniken (u.a.: Präsentationsmethoden, Feedback, Gesprächsführung- und leitung, Aktives Zuhören) Dieses \"Lernen des Lernens\" gewinnt im modernen Unterricht zusehends an Bedeutung. Es kann schließlich nicht voraussgestzt werden, dass Schüler ihre optimale Arbeitslinie von selbst finden. Dies gilt sowohl für das Zeitmanagement, die Arbeitsplanung, die Gruppenarbeit wie auch für Mnemotechniken, Referate oder Visualisierungstechniken. Die Beherrschung von Lernmethoden ist jedoch die Voraussetzung dafür, dass inhaltlich-fachliches Lernen funktioniert. Es ist somit eine der wichtigsten Aufgaben der Schule, also der Lehrer, diese Lernmethoden zu vermitteln und kontinuierlich zu trainieren. Dies muss nicht immer explizit geschehen. In jedem Unterricht können Lernmethoden trainiert werden. Die Lehrpläne lassen inzwischen reichlich Spielraum für methodenzentriertes Lernen. Lehrer sollten sich immer vor Augen führen, dass Medodentraining nicht nur ihren Schülern hilft. Denn die Beherrschung verschiedener Lernmethoden fördert die Selbstständigkeit der Schüler und entlastet somit auch den Lehrer.

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